Im Winter war es ruhiger geworden im Dojo. Die warmen Tage vorbei – eine Weihnachtsfeier mit viel Glühwein veranstaltet und schwupps war das Jahr vorbei.
Am 01. März haben wir das traditionelle Neujahrsschießen im Verein veranstaltet – immer nach dem Wechsel des chinesischen Tierkreiseszeichens. Auch wenn wir diesmal eine vergleichsweise kleine Runde waren, waren wir umso mehr alle bei der Sache – dem Spaß dabei!
Nach einleitenden Worten von unserem Veranstaltungsvorstand Daniele wurde das Event durch ein Yawatashi vom Beate (Ite), Michael (Daiichi Kaizoe) und Andreas (Daini Kaizoe) eröffnet. Danach wurden die vier Teams ausgelost und da die Temperaturen noch recht kühl waren schnell auf das Jahresmato gewechselt, immerhin standen die Türen offen. Da Daniele diesmal selbst der Künstler war hat er als besondere Markierung einen kleinen goldenen Punkt zwischen den vorderen Hufen als Ziel hinzugefügt. Der Treffer am nächsten zur Markierung war Bernd!
Während unser einziger Makiwara Schütze fleißig für sein Team Punkt für Punkt durch zerplatzende Luftballons sammelte, durften immer zwei Teams auf ein Rot-Weiß-Mato schießen. Treffer auf die eigene Farbe einen Punkt, gegnerische Farbe minus einen Punkt … in dem Sinne wurde der in Runde eins gewonnene Punkt in der zweiten Runde schnell wieder ausradiert.
Danach wurde das Buffet eröffnet und wir hatten wirklich viel leckeres Essen zur Verfügung!
Frisch gestärkt ging es in die nächste Runde, diesmal kein gewertetes Spiel, denn unser Holzpferd kam zum Einsatz. Was passt denn besser zum Jahr des Pferdes? Auf eine drehbare Platte montiert und mit entsprechendem Hebel konnte jeder der wollte eine einfache Version des Schießens vom Pferd (Yabusame) ausprobieren. Leichter gesagt als getan. Aber ein riesiger Spaß für die Schützen – noch mehr Spaß für die Zuschauer und Pferd-Dreher!
Danach ging es für die Teams wieder ums Punkte sammeln. Auf vier großen Styroporplatten war ein großes Pferd mit farbigen Kreisen als Ziele angebracht. Die Kreise brachten ein oder mehrere Punkte, Treffer auf das Pferd einen halben Minuspunkt. Die getroffenen Pfeile einzusammeln hat öfters für Lachen gesorgt … kein Pferd blieb ungeschoren, das von Team 1 hatte am meisten gelitten.
Während sich Team 4 als Sieger herauskristallisierte, schaffte es Team 1 gleichzeitig auf Null Punkten zu landen – in beiden Fällen eine beachtenswerte Leistung!
Ein großes Danke geht an Daniele für die ganzen Vorbereitungen und die Zeit die er investiert hat, ebenso an alle unsere Mitglieder die gebacken, gekocht, beim Auf- und Abbau oder hinter den Kulissen gewirkt haben.