Die CB-Ausbildung zum Trainer und zur Trainerin neigt sich langsam dem Ende zu. Am vergangenen Wochenende fand in Frankfurt das neunte und damit vorletzte Praxisseminar statt. Da es nur noch wenige Möglichkeiten gibt, fehlende Stunden nachzuholen, war das Seminar sehr gut besucht. Mit neun Gästen aus der SW-Gruppe waren wir insgesamt 31 Teilnehmende.

Geleitet wurde das Seminar von den neuen B-Trainern Stephan, Tobias und Mathias. Unterstützt wurden sie von den erfahrenen A-Trainern Dagmar und Thomas.

Zuerst stand die Ausarbeitung einer Unterrichtsplanung zu einem vorgegebenen Thema auf dem Programm. Dafür teilten wir uns in fünf Gruppen auf. Die Herausforderung war, wie so oft, die Meinungen von sechs Personen innerhalb von 60 Minuten in einem gemeinsamen Plan zusammenzubringen. Anschließend wurde eine Gruppe ausgelost und durfte ihre Ergebnisse vorstellen. Gemeinsam ergänzten wir den Plan danach sinnvoll.

Nach einer kleinen Pause mit einem großen Buffet arbeiteten wir in denselben Gruppen weiter. Diesmal ging es darum, Fehler zu erkennen, ihre Wichtigkeit einzuschätzen, eine passende Methode auszuwählen und die Korrektur anschließend umzusetzen. Damit es für alle etwas schwieriger wurde, zog die Person, die in der Gruppe den Probanden spielte, einen Zettel mit einem vorgegebenen Schießfehler. Die Aufgabe war für beide Seiten nicht immer leicht.

Am Sonntag machten wir dort weiter, wo wir am Samstag aufgehört hatten – diesmal mit echten Probanden und ihren eigenen Fehlern. Um uns langsam an die Prüfungssituation zu gewöhnen, sollte jeweils eine Person den gesamten Ablauf selbstständig durchführen. Bei der anschließenden Besprechung in der Gruppe konnten alle von der Übung profitieren. Aus Zeitgründen kamen jedoch nicht alle dazu, selbst eine Korrektur durchzuführen.

Nach der Mittagspause wurde es noch einmal theoretisch: Gemeinsam arbeiteten wir an der Fehleranalyse.

Insgesamt war es ein intensives Wochenende mit viel Praxis und einer angenehmen Atmosphäre. Vielen Dank an alle Probanden und Helfer, die das Seminar mit ihrer Zeit und Unterstützung möglich gemacht haben. /AR